Einbahnstraßenfußball!

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Bodensdorf – Arnoldstein 4:0 (2:0)

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Vergangenes Wochenende stand die vorletzte Meisterschaftsrunde am Programm. Bei tropischen Temperaturen trafen der ASKÖ Bodensdorf und der SV Arnoldstein zum dritten Mal aufeinander. In den vorangegangenen Spielen hatten jedes Mal hatten die Seekicker das bessere Ende für sich und auch dieses Mal wäre alles andere als ein Sieg der Heimischen Truppe eine mittlere Sensation gewesen.

Von Beginn an war die Leininger Elf die spielbestimmende Mannschaft, vermochte es aber nicht eine schnelle Führung heraus zu schießen. Arnoldstein war in der ersten Halbzeit zwei Mal gefährlich, konnte aber ebenfalls nichts Zählbares erzwingen. Trotz eindeutigen Übergewichtes dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Almir Licina sein Team in Front brachte. Nur kurze Zeit später staubte Martin Oprießnig zur Zwei-Tore-Führung ab. Nach einem Thomas Berger Vorstoß landete der Ball an der Querlatte, da war das Glück den Arnoldsteinern hold und auch Stefan Golznig hatte noch vor der Pause eine 100 Prozentige Chance. Das Beste, aus der Sicht der Gäste war in Halbzeit eins, dass sie nur zwei Gegentore kassierten, die Seekicker haderten ein wenig mit ihrer Verspieltheit und ihrer Chancenauswertung.

Nach dem Wechsel ging es, aus der Sicht der Heimischen, etwas schneller mit dem Tore schießen. Marco Divo erhöhte nach einem Freistoß durch die Mauer auf 3:0. Danach hatte man das Gefühl, als wollte Bodensdorf nur mehr die Zeit runter spielen. Sie waren zwar immer noch das tonangebende Team, in der Abwehr wurden sie aber etwas nachlässiger und ließen zwei, drei gute Chancen für die Gäste zu. Dadurch hatte auch Bodensdorfs Keeper, Manuel Robier, seine Chancen sich aus zu zeichnen. Auf jede Chance der Gäste hatte Bodensdorf eine doppelte Antwort auf der gegenüber liegenden Seite zu bieten. Thomas Berger fehlten drei Mal nur Zentimeter zum Torerfolg. Der junge Ebner Luca tankte sich im Strafraum der Gäste durch, scheiterte aber mit seinem Schuss aufs kurze Eck am Arnoldsteiner Schlussmann. Auch Almir Licina schoss zwei Mal aus aussichtsreicher Position über das Gehäuse. Thomas Flaschberger machte es ihm kurze Zeit später, nach einem Corner, in gleicher Manier nach. Für die junge Arnoldsteiner Mannschaft hätte es zu diesem Zeitpunkt, trotz strahlenden Sonnenscheins, schon ziemlich düster aussehen können.

Den Schlusspunkt in dieser Hitzeschlacht setzte Marco Divo mit seinem zweiten Treffer an diesem Spieltag. Das 4:0 geht in Ordnung, auch wenn sich die Arnoldsteiner Truppe vielleicht ein Tor verdient gehabt hätte.

Rosegg kürte sich eine Runde vor Schluss zum Meister, die Seekicker bereiten sich körperlich und mental schon auf die beiden Relegationsspiele am 19 und 21 Juni vor.

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